Zoom führt Passwortpflicht ein

Written by on 6. April 2020

Die Software für Videokonferenzen ist wegen Datenschutzbedenken und „Zoombombing“ in der Kritik.

Zoom konnte in den letzten Wochen der Coronakrise hoher Nutzerzahlen verzeichnen. Die beliebte Software für Videokonferenzen gelangte aber auch unter Beschuss, da grobe Datenschutz- und Sicherheitsmängel entdeckt wurden. Für Online-Treffen beruflicher und privater Natur benötigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lediglich eine frei zugängliche Meeting-ID. Die URLs sind im Netz teilweise frei verfügbar oder sind zumindest leicht zu erraten.

Zoombombing als Problem

Aufgrund der laschen Sicherheitsbestimmungen kam es zum unliebsamen Trend des „Zoombombing“: Personen, die nicht zur Besprechung eingeladen sind, können beitreten und die Konferenz stören. Teilweise fallen dabei unpassende Kommentare, manche betreiben aber auch digitales „Flitzen“ und stören das Gespräch im Adams- oder Evakostüm.

Passwörter verpflichtend

Zoom reagiert auf die Kritik und führt nun eine verpflichtende Nutzung von Passwörtern ein, wie Techcrunch berichtet. Seit vergangenen Samstagen können Zoom-Besprechungen nur mehr in Kombination von Meeting-ID und Passwort erstellt und verwendet werden. Zusätzlich muss der Host des Meetings alle Personen, die beitreten wollen, einzeln freischalten. Die Gäste kommen vor der Freischaltung in eine Art virtuellen Warteraum.

Links:
Zoom
Artikel von Techcrunch


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