Wasser „spuckendes“ iPhone patentiert

Written by on 10. September 2020

Um mögliche Schäden durch Feuchtigkeit zu minimieren, sollen künftige iPhone-Modelle Wasser aktiv aus Öffnungen ausstoßen.

Apple arbeitet daran, den Wasserschutz für seine iPhones zu erhöhen. Jetzt wurde ein dafür gedachtes Patent bekannt, das bereits 2019 angemeldet wurde. Die neue Erfindung geht dabei auf eine Technologie zurück, die bereits für die Apple Watch angewendet wird. Denn die wasserdichte Uhr hat bereits eine Funktion, wodurch nach einer Berührung mit Wasser, wie z.B. beim Schwimmen Reste von Feuchtigkeit aus den Lautsprecher-Öffnungen geschleudert wird.

Fremdkörper wegvibrieren

Das „Ausspucken“ von winzigen Wassertröpfchen hat nun ein YouTuber mit einer Zeitlupenaufnahme gezeigt. Durch ein akustisches Signal wird der Lautsprecher der Uhr in Vibration versetzt, wodurch die Flüssigkeit ausgestoßen wird.

Bisher war dieses Prinzip nur bei der Apple Watch im Einsatz, der Wasserschutz dürfte nun auch auf iPhones angewendet werden. Das nun publik gewordene Patent lässt darauf schließen, dass die nächsten iPhones nicht nur mit entsprechenden Lautsprechern, sondern auch mit Sensoren ausgestattet werden soll, die verbleibende Salzkristalle aufspüren. Auch besonders flüssigkeitsabweisende Beschichtungen sind Teil des Wasserschutz-Konzepts.

Hier eine Zeichnung des patentierten Apple-Systems, das Wasser und andere Fremdstoffe aus dem Gerät befördern soll. Credit: Apple

Auch Salzwasser und bestimme Gase sollen durch dieses umfassende Schutzpaket aus dem Gerät entfernt werden können. Unklar ist, ob das bald erscheinende iPhone 12 bereits mit dem patentierten System ausgestattet sein wird.

Links:
Genaue Beschreibung des neuen Apple Patents

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