Vermehrte Suchanfragen nach “Panikattacke”

Written by on 27. August 2020

In den Google-Suchbegriffen zeichnet sich auch die psychische Belastung durch die Corona-Krise ab: Infos zu Ängsten und Panikattacken werden vermehrt gesucht.

In der Google-Suche zeichnen sich negative Tendenzen der Corona-Krise ab, auch in Bezug auf psychisches Unbehagen. Angst und Panik scheinen die Suchmaschinenbenutzer vermehrt zu begleiten. Schlüsselbegriffe rund um diese Themen wurden laut einer Studie der University of California San Diego zwischen März und April 2020 deutlich öfter eingegeben – das entspricht einer Zunahme von 11 Prozent am Höhepunkt der Krise.

Als Vergleichszeitraum standen den Forscher Daten der Google Trends von Januar 2004 bis Mai 2020 zur Verfügung gestellt. In der Zeit der Corona-Krise mehrten sich Eingaben wie „Anzeichen für Angstzustände“, „Symptome für Angstzustände“ oder „Habe ich eine Panikattacke?“.

Appell an Entscheidungsträger

Eine Analyse ergab, dass 3,4 Millionen Suchanfragen in den ersten 58 Tagen der Pandemie zum Themenkomplex Angstzustände in den USA gestellt wurden. Den Höhepunkt kennzeichnet der 28. März, ein Tag bevor die Maßnahmen zum Social Distancing in Kraft traten.

“Eine Panikattacke darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Menschen können durch sie unter Kurzatmigkeit, Herzrasen, Schmerzen in der Brust leiden und intensive Furcht erfahren und sogar in der Notaufnahme landen. Deswegen sind verstärkte Maßnahmen für geistiges Wohlbefinden nötig”, sagt Studienleiter John Ayers. Die Folgen von Angstzuständen können langandauernde psychische Erkrankungen wie eine Depression sein. Die Forscher hinter der Studie treten dafür ein, dass politische Entscheidungsträger sowie medizinische Institutionen, die die Datenlage zur psychischen Gesundheit.

Links:
Studie zu Suchbegriffen
Artikel von CNN Health


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