US-Start-up Astra musste Raketentest abbrechen

Written by on 15. September 2020

Bereits kurz nach dem Start musste die Rakete beim ersten Testflug des US-Start-ups beendet werden.

Erstmals sollte am Samstag die Rakete „Rocket 3.1“ des US-Start-ups Astra testweise in den Orbit geschickt werden. Der Versuch scheiterte, und das gleich nach dem Start.

Nach dem planmäßigen Lift-off vom Pacific Spaceport Complex in Alaska kam es zu Störungen im Leitsystem, wodurch die Rakete von der berechneten Flugbahn abkam. Das integrierte Sicherheitssystem deaktivierte daraufhin die Triebwerke, sodass die Rakete auf den Erdboden zurückfiel. In einem Video auf Twitter, das eine Zuseherin aufgenommen hat, ist der Fehlstart zu sehen:

Kleine Erfolge

Astra gibt sich dennoch optimistisch und ist mit dem Zwischenergebnis zufrieden – es sei zu einem „schönen Start“ gekommen. Für das Erreichen des Orbits waren schon vorab mindestens drei Start-Versuche geplant. Astra zeigt sich zuversichtlich, dass mit den bereits gewonnenen Erfahrungen das Ziel, eine Rakete in den Orbit zu bringen, bald erreicht werden könne.

Tatsächlich besteht Astra nur aus wenigen Personen, das Launch-System sei binnen einer Woche von lediglich sechs Teammitglieder erarbeitet worden, so Astra in seinem Blog. Das Geschäftsmodell von Astra und ähnlichen Start-ups wie Rocket Lab ist es, günstige Raketenstarts für Satellitentransporte anzubieten.

Astra besteht nur aus einem kleinen Team. Das Launch-System für den Start sei von nur 6 Leuten innerhalb einer Woche aufgestellt worden, heißt es in dem Blog-Posting. Wie auch andere Start-ups, etwa Rocket Lab, arbeitet Astra darauf hin, künftig zu günstigen Preisen Satelliten ins All befördern zu können.

Links:
Blogbeitrag des Raketen-Start-ups Astra
Artikel von The Verge


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