Umwelt erholt sich dank Erneuerbarer Energien

Written by on 19. Januar 2021

Als Nebeneffekt stellt sich nun heraus, dass sich durch den Einsatz von Wind- oder Solarenergie auch die Qualität von Luft und Wasser verbessern.

Wie die Europäische Umweltagentur (EEA) feststellte, tut die graduelle Umstellung auf erneuerbare Energien auch der Umwelt gut. So habe sich die Qualität von Luft und Wasser zwischen 2005 und 2018 merklich verbessert.

Denn durch den Einsatz von Wind, Biomasse oder Photovoltaik für die Stromproduktion würden die klimaschädlichen Triebhausgase signifikant zurückgehen. Neben dem Klimaschutz hat die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energiequellen auch einen positiven Nebeneffekt: Im untersuchten Zeitraum konnten auch negative Einflüsse auf die Umwelt reduziert werden, etwa bei der Feinstaubbildung oder der Versauerung und schädliche Zusammensetzung von Nährstoffen in Gewässern.

Entwicklung beschleunigen

Nach Angaben der EEA liegt der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstrom bereits im Jahr 2019 nur einen halben Prozentpunkt der für 2020 verbindlichen 20 Prozent. In der EU wird der Großteil der Elektrizität mittlerweile nicht mehr mit Kohle produziert. Dennoch ist der Energiesektor nach wie vor für ein Viertel der EU-Klimagase verantwortlich und einen Hauptverursacher der Versauerung sowie der Bildung von bodennahem Ozon.

Die EEA fordert, sich noch schneller als bisher von Öl, Gas und Kohle im Stromsektor zu verabschieden. Es besteht die Hoffnung, dass die derzeitigen EU-Ziele im Bereich Klima und Erneuerbare Energien für 2030 sogar übertroffen werden, sofern alle EU-Länder ihre geplanten Klima- und Energiemaßnahmen umsetzen. Bis zur für 2050 angestrebte Klimaneutralität ist es jedoch noch ein langer Weg: Dafür ist ein Anteil von 80 Prozent erneuerbarer Energielieferanten notwendig.

Links:
Europäische Umweltagentur EEA


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