Thailand: Verbot für Dogecoin und NFTs

Written by on 17. Juni 2021

Die Börsenaufsicht Thailand gibt Krypto-Handelsplätzen nun 30 Tage Zeit, um Meme-Coins, NFTs und weitere Tokens zu entfernen.

Kryptowährungen werden in Thailand deutlich eingeschränkt. Davon sind nicht alle Coins betroffen: Die Börsenaufsicht verbietet nun Coins, die „keinen klaren Zweck oder Substanz“ haben und starken Schwankungen unterliegen, die lediglich von Trends auf Social Media abhängen.

Krypto-Handelsplätze müssen nach Anordnung der Behörde nun binnen 30 Tagen diverse Coins und Tokens vom Handel ausschließen. Primär betroffen sind Spaßwährungen, sogenannte Meme-Coins, darunter der Dogecoin.

Einschränkungen

Unter das Verbot fallen auch NFTs, Utility Tokens sowie Social Tokens. Letztere tragen auch den Namen „Fan Tokens“ – diese werden von Influcencern bereitgestellt. Diese Tokens können für Fanartikel oder private Videochats ausgegeben werden.

Thailand  bezeichnet die als Utility Tokens bekannten Krypto-Einheiten als „Exchange Tokens“. Auch diese werden auf den Handelsplätzen gehandelt. Für solche Tokens müssen den Börsen nur geringe Transaktionsgebühren gezahlt werden.

Weitere Regeln angekündigt

Das Verbot sei im Interesse der Trader auf Kryptohandelsplätzen erlassen worden, so die Börsenaufsicht in ihrer Begründung. Erst im Mai verschärfte Thailand die Handelsregeln am Krpytomarkt erstmals. Weitere Regeln zur Vermeidung von Geldwäsche könnten folgen: Die zuständige Behörde möchte eine Regel einführen, wonach Nutzer von Krypto-Handelsplattformen ihre Accounts physisch verifizieren und die dafür genutzten Dokumente an das Amt weitergeleitet werden müssen.


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