Weltall

Ein glühender Feuerball am nächtlichen Himmel lenkte vor kurzem viele Blicke nach oben. Für den Bruchteil einer Sekunde erleuchtete ein explodierender Meteor den Nachthimmel über Florida und den Bahamas. Nichts zu tun hatte der Meteor allerdings mit dem Asteroiden 2021 GW 4, der kurz davor an der Erde vorbeigeflogen war.

Auf seinem Flug durchs All kommt der Asteroid 2001 FO32 an unserem Heimatplaneten vorbei. Relativ zur Erde gesehen fliegt er mit 100-facher Schallgeschwindigkeit an uns vorbei, wie Daten des Center for Near Earth Studies (CNEOS) der NASA belegen.

Dmitir Rogosin, Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, kündigte an, dass ein bemanntes Raumschiff in rekordverdächtig kurzer Zeit zur ISS fliegen soll. Nach nur einer einzigen Erdumkreisung soll eine Sojus-Raumkapsel versuchen, an die Internationale Raumstation anzudocken, schriebe Rogosin auf seinem Twitter-Account.

In einer Zusammenarbeit des Unternehmens Sumitomo Forestry und der Universität von Kyoto wird derzeit erforscht, wie Holz im Weltall eingesetzt werden kann.

Am vergangenen Sonntag stattete die Sonde „Solar Orbiter“ unserem Nachbarplaneten einen Besuch ab – die Venus liegt nämlich am Weg zur Sonne, die das eigentliche Ziel der ESA-Sonde darstellt.

Wirft man heute Nacht einen blick durchs Fernrohr Richtung Jupiter oder Saturn, wird man diese kaum auseinanderhalten können. Denn aus unserer Sicht kommen sich die beiden Planeten extrem nah, wodurch sie für unsere Augen „eins“ sind. Dass sich die Planeten so nahe kommen, ist – für menschliche Zeitverhältnisse – sehr selten: Zuletzt waren sie sich vor fast 800 Jahren im Jahr 1226 so nahe gekommen.

Das auf eine Münze geprägte Antlitz der britischen Musiklegende David Bowie (1947-2016) unternahm einen kurzen Ausflug in die Stratosphäre. In Anlehnung an dessen Hits „Space Oddity“ und Starman schickte die Münzprägeanstalt Royal Mint die Münze in eine Flughöhe von über 35.000 Metern.

Die unbemannte Mondmission mit dem chinesischen Raumschiff „Chang´e 5“ ist in vollem Gange. Die Aufgabe der Aufstiegsstufe ist nun zu Ende, da es die Mondumlaufbahn verlassen habe und auf dem Erdtrabanten „gelandet“ sei: Damit könne „verhindert werden, dass es Weltraummüll wird und folgende Mondmissionen anderer Länder beeinträchtigt, so die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. US-Raumfahrtexperten sprechen weniger von einer Landung, sondern eher einem „gezielten Absturz“.

Gibt es den Klimawandel etwa auch im All? Zumindest gibt es auch dort historisch gesehen eine deutliche Erwärmung. Die Geschichte der Thermik wurde nun von Wissenschaftler n unter die Lupe genommen: in den vergangenen 10 Milliarden Jahren stieg die Gastemperatur im ganzen Universum um das Zehnfache. Derzeit liegt diese bei 2 Millionen Grad Kelvin, die ca. 2 Millionen Grad Celsius gleich kommen.

Aus über 2.000 organischen Verbindungen besteht ein Meteorit, der im Jahr 2018 auf einem gefrorenen See in Michigan eingeschlagen war. Diese organischen Reste sind mehrere Milliarden Jahre alt und könnten tiefere Einblicke darin gewähren, wie das Leben auf unserem eigenen Planeten ursprünglich ausgesehen haben könnte.

Mit einem Metallanteil von geschätzten 30 bis 60 Prozent ist „16 Psyche“ ein besonders interessanter Himmelskörper für Weltraumforscher. Eine Vermutung ist, dass es sich bei dem Brocken mit 226 Kilometer Durchmesser um einen vormaligen Kern eines Planeten handelt, der nach einer Kollision mit anderen Objekten während der Entstehung des Sonnensystems seiner Hülle entledigt wurde.

Durch Sonnenwinde entsteht das Phänomen von Lichtern, die auf der Erde als Polarlichter oder Aurora Borealis auftauchen. Auch beim Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko („Tschuri“) haben Forscher nun eine Aurora entdeckt, allerdings im ultravioletten Wellenlängenbereich.

Dass Asteroiden an der Erde vorbeirauschen ist nichts Ungewöhnliches. Der Asteroid „2011 ES4“ wählt dabei aber einen besonderen Kurs, der nahe an unserem Planeten vorbeiführt. „Am 1. September bitte nicht zu weit aus dem Fenster lehnen“, meint deswegen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem humorigen Tweet. Denn an diesem Tag fliege „ein Mini-Asteroid ziemlich knapp an der Erde vorbei“. Der Asteroid wird sich der Erde bis auf 130.000 Kilometer nähern, was etwa einem Drittel des Weges von der Erde zum Mond entspricht.

Der Zwergplanet Ceres hat es in sich: In seinem Inneren befindet sich Salz! Womöglich handelt es sich dabei um die Überreste eines salzhaltigen Ozeans, der sich über den ganzen Himmelskörper erstreckt hat. Was es sonst noch Sehenswertes auf Ceres gibt, das hören Sie in unserem neuen Beitrag!  

Bei Messungen konnte die NASA Helium-Strukturen in der äußeren Sonnenatmosphäre feststellen. Nach Wasserstoff ist Helium das häufigste Element im Universum. Aus wieviel davon die Sonne besteht, ist schwierig zu messen.

Nachtaktive Personen kommen nächste Woche voll auf ihre Kosten. Denn am Himmel zeigt sich zu dunkler Stunde ein Naturschauspiel, das von einem vorbeiziehenden Kometenstrom verursacht wird. Von Sonntag bis Donnerstag wird das Feuerwerk aus zig Sternschnuppen zu sehen sein.

Ab 2021 will Russland wieder Privatpersonen zur Internationalen Raumstation transportieren und dort beherbergen.

Zwei Touristen sollen im kommenden Jahr wieder zur ISS fliegen, wenn es nach den Vorstellung der russischen Raumfahrtbehörde Roskomos geht. Die Reise ins Weltall soll Ende 2021 stattfinden. Ausgangspunkt für die beiden Touristen ist der Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan.

Crew und Dragon-Raumkapsel von SpaceX sind wieder sicher auf der Erde gelandet. Am Sonntagabend wurde die Rückreise beinahe vom Tropensturm Isaias verhindert, dieser beruhigte sich aber rechtzeitig. Das Wetter erwies sich als stabil genug, um die Astronauten von der ISS zurückzuholen und im Golf von Mexiko landen zu lassen.

Sogenannte Planetesimale könnten eine besonders vielfältige Struktur gehabt haben, wie neue Erkenntnisse belegen.

Die Vorfahren der Planeten in unserem Sonnensystem sind die sogenannten Planetesimale. Sie sind auch Bausteine für die nun bestehenden Planeten. Die meisten Meteoriten, die auf die Erde einschlugen, waren Teile von solchen Planetesimalen, nehmen Forscher an.
Eine weitere Annahme ist, dass Reste von Planetesimalen aus geschmolzenem Material oder aus einzelnen Gesteinsbrocken bestehen.

Unser Mars-Helikopter wird erstmals Flüge in der Atmosphäre eines anderen Planeten durchführen“, freut sich MiMi Aung vom Jet Propulsion Laboratory in Pasadena. „Wir habe noch nie ein rotor-betriebenes Fluggerät über die Oberfläche eines anderen Himmelskörpers fliegen lassen.“ Die Wissenschaftlerin ist Teil eines Teams am JPL, das diesen speziellen, futuristisch anmutenden Flugkörper entwickelt und getestet hat.

Der Hintergrund ist einzigartig, die Perspektive ebenso – ein neues Foto der Crew-Dragon Raumkapsel in der Erdumlaufbahn wurden nun von ISS-Astronauten aufgenommen. Die Kapsel habe „ziemlich cool“ ausgesehen bei deren Ausflug ins Weltall.

Nicht weniger als 53 Satelliten warten nun auf einen neuen Starttermin für ihre Reise in die Erdumlaufbahn. Sie hätten in den frühen Morgenstunden mit einer Vega-Rakete den Weg an ihren „Arbeitsplatz“ antreten sollen. Ungünstige Höhenwinde über dem Weltraumbahnhof Kourou verhinderten jedoch einen sicheren Start.

Noch hat der Mensch keinen anderen Planeten unseres Sonnensystems betreten, die NASA vermittelt uns aber jetzt den Eindruck, wie farbenfroh Sonnuntergänge auf diesen Nachbarplaneten und deren Monden aussehen könnten.

Der ehemals neunte und kleinste Planet unseres Sonnensystems Pluto gibt Wissenschaftlern seit seiner Entdeckung vor 90 Jahren immer wieder Rätsel auf. Sein Aufbau ist besonders vielfältig: Pluto weist Tiefebenen und Gletscher auf, kann mit kilometerhohen Gebirgen aus Wassereis aufwarten und hat Vorkommnisse von organischen Verbindungen, die rötlich schimmern. Auf Bildern der NASA-Sonde New Horizons sind unterirdische Ozeane aus flüssigem Wasser zu erkennen.

Mit einem großen Netzwerk an Satelliten verfolgt SpaceX das Ziel, Internet auch in entlegene Weltregionen zu bringen. In den letzten Monaten gab es regelmäßig spektakuläre Bilder und Videos von ganzen Karawanen dieser Satelliten, die über den Nachthimmel ziehen. Jene Geräte, die den terrestrischen Empfang ermöglichen, waren lange nicht in den Medien zu sehen.

Per Ballon an den Rand des Weltraums – diese neue Touristenattraktion will das Start-up Space Perspective bald kommerziell anbieten. Den spektakulären Ausblick auf unseren Heimatplaneten soll eine Kapsel ermöglichen, die per Ballon in luftige Höhen steigt.

Gleich mehrere Videoaufahmen zeigen ein faszinierendes Flugobjekt am nächtlichen Himmel: In der Region Pilbara im Westen Australiens schoss ein grünblauer Feuerball vorbei. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um einen Meteoriten, allerdings war die Flugdauer ungewöhnlich lange. Deswegen sind sich auch Astronomen noch nicht sicher, auf welches Objekt diese Erscheinung in der Nacht auf Dienstag zurückzuführen ist.

Zwei Forscher der Universität Nottingham haben sich auf die Suche nach weiterem intelligenten Leben in unserer Galaxie gemacht – mit einem erstaunlichen Ergebnis! Mehr darüber hören Sie in unserem neuesten Beitrag!


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