künstliche intelligenz

Geradezu verliebt wirkte die automatische Kamerasteuerung, da sie kaum etwas vom Spiel mitbekam, dafür die Kameralinse aber fast durchgehend auf das haarlose Haupt eines Linienrichters hielt.

Die Idee ist nicht neu: Vor vier Jahren bereits stellten Ingenieure der EPF Lausanne eine Drohne vor, deren Bauweise sich an Vögeln orientierte. Das Modell wurde nun mit einem neu konstruierten Schwanz versehen, mit dem die Wendigkeit verbessert wurde. Auch in Testflügen im Windkanal und im Freiflug konnte sich der neue Schwanz bereits bewähren.

120 Millionen Euro werden für den geplanten Superrechner „Leonardo“ veranschlagt. Dafür gibt es auch einiges an Output: Die Rechenleistung soll 250 Petaflops betragen, die Speicherkapazität ganze 100 Petabyte. Gebaut wird Leonardo im Rechenzentrum des italienischen Universitätsverbundes Cineca in Bologna

Man kann als Fotograf noch so talentiert sein und ein großartiges Motiv gefunden haben – manchmal spielt das Wetter für ein perfektes Foto nicht mit. Eine langweilige graue Wolkendecke im Hintergrund war in der Nachbearbeitung nur mühsam wegzubekommen. Der Hersteller von Photoshop verspicht nun Abhilfe – laut Adobe soll eine Korrektur des Hintergrunds mit wenigen Klicks funktionieren.

Eine offizielle Entschuldigung für eine Entwicklung des MIT – das gab es sicher noch nicht oft in der Welt von Eliteuniversitäten. Ein auf ihrem Datensatz entwickelte Sprachsoftware warf nämlich vermehrt sexistische und rassistische Begriffe aus.

Auch Computer haben inzwischen genug von Times New Roman, Arial oder Helvetica. Nun kann künstliche Intelligenz bereits Handschriften von Menschen nachahmen. Dies ist derzeit ein Projekt am Lehrstuhl für Mustererkennung der Universität Erlangen-Nürnberg.

Zur sicheren Beobachtung von COVID-19-Patienten hat das Massachusetts Institute of Technology (MIT) ein Gerät entwickelt, das mit Sensoren und künstlicher Intelligenz ausgestattet ist.

Beim Komponieren von Musik scheinen die Möglichkeiten unendlich, tatsächlich sind sie es aber nicht. 68 Milliarden Tonfolgen kann man beispielsweise aus 8 Tönen und 12 Taktschlägen kreieren. Doch hier stößt nicht nur die Musik an seine Grenzen, sondern auch der Mensch. Künstliche Intelligenz macht nun das Unmögliche möglich. Mehr dazu in unserem Beitrag.

Jemanden zu kündigen ist nicht gerade die schönste Aufgabe. Deswegen übernimmt das jetzt die künstliche Intelligenz – zumindest bei Amazon. Ist das besser?

Deepfake heißt die neue Gefahr aus dem Internet: manipulierte Bilder und Videos, die viel Schaden anrichten können. Bedrohen Deepfakes wirklich unsere Gesellschaft?

Nicht mal mehr beim Bewerbungsschreiben können wir schummeln – die Künstliche Intelligenz durchschaut uns! Analysesoftware wie Precire erstellt aus Motivationsschreiben psychologische Befunde und hilft bei der Entscheidung, ob wir den Traumjob bekommen – oder eben nicht.

Milben können für Bienenvölker ganz schön gefährlich werden. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz verspricht aber jetzt die Rettung vor den ekelhaften Spinnentieren!

Die Medizintechnik macht unwahrscheinliche Fortschritte! Am besten lässt sich das im Bereich der Prothesentechnologie erfahren. Das in Wien ansässige Unternehmen Ottobock hat am Tech-Media-Day 2018 einen Einblick in seine neuesten Entwicklungen gegeben. Mit dabei: Prothesenträger Wolfgang Bauer, der uns vom Leben mit seinem künstlichen Arm erzählt hat!

Europa müsse viel mehr für seine digitale Zukunft tun, sagen führende ForscherInnen – sonst tun es andere. Sie fordern die Gründung des Forschungsverbandes Claire. Und auch bei den Technologiegesprächen in Alpbach dreht sich alles um die Förderung der künstlichen Intelligenz!

In Japan kommt bald eine neue Technologie zum Einsatz, die den Kaufhausdetektiv ersetzen soll. Privatsphäre und Datenschutz sind dabei anscheinend nicht so wichtig – aber Moment mal: War das früher wirklich besser?

Wenn Sie künstliche Intelligenzen besser kennenlernen wollten – wie würden Sie vorgehen? Das MIT hat jetzt Norman, den Psychopathen entwickelt – mit mehr Erfolg, als uns recht ist!

Sex-Appeal kann man dem weißen Teil, das man zwischen Ohr und Kiefer klemmt, wirklich nicht nachsagen. Das Tool AlterEgo des MIT Media Labs verspricht stattdessen die nahtlose Versorgung mit Informationen bei maximaler Privatsphäre. Ob sich das wohl durchsetzen wird?

Künstliche Intelligenz ist schon jetzt nicht mehr aus der Welt zu denken. In Zukunft wird sie eine immer größere Rolle in unserem Leben spielen. An allen Enden wird an autonomen Maschinen gearbeitet- über deren Kontrolle ist allerdings wenig bekannt. Wir wollen wissen, was auf uns zukommt. Der Philosoph Mag. Eckardt Lindner dazu im Gespräch.


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