Fake News

Nachrichten, die man in den sozialen Netzwerken liest, darf man nicht immer glauben. Doch gerade in Zeiten, in denen Menschen verunsichert sind, verbreiten sich Fake News rasant schnell. Um auf Facebook dagegen anzukämpfen, kooperiert das Unternehmen mit Medienverlagen und will so Raum für Qualitätsjournalismus schaffen. Mehr dazu in unserem Beitrag.

Die Videoplattform YouTube hat sich dazu entschlossen, den Kanal der umstrittenen Gruppe namens „Querdenken 711“ zu löschen. Zunächst hätte der Anbieter die Kanal-Administratoren nur abgemahnt, wenn die hochgeladenen Inhalte Fehlinformationen enthielten und somit gegen die YouTube-Richtlinien verstießen, erklärte ein Sprecher des Unternehmens. Als nächsten Schritt wurde eine Sperre des Kanals verhängt.

Ein Gesetzesentwurf des US-Bundesstaates Florida sieht vor, Online-Netzwerken eine maximale Sperrfrist von 14 Tagen für Politikern einzuräumen. Das Parlament mit republikanischer Mehrheit hat diesem Entwurf bereits zugestimmt und liegt nun dem Gouverneur vor, der es noch mit seiner Unterschrift versehen muss.

Die größten Followerzahlen auf Facebook verzeichnen rechtsextreme Medien sowie Fake News-Seiten. Beinhalten Postings Fehlinformationen, werden diese sogar um durchschnittlich 65 Prozent öfter angeklickt, wie die Plattform Cybersecurity for Democracy der New York University herausgefunden hat.

Auf vielen Sozialen Netzwerken konnte ein deutlicher Rückgang von Falschinformationen über die US-Präsidentschaftswahl festgestellt werden. Nachdem Donald Trump von großen Plattformen vorübergehend gebannt wurde konnte das Marktforschungsinstitut Zignal Labs einen Rückgang von 73% diesbezüglicher Fake News feststellen.

Sein oder nicht sein? Impfen oder nicht impfen? Rund um die Corona-Impfung gibt es viel Unsicherheit und Angst. Wir beantworten einige drängende Fragen dazu!

Laut einem Blogbeitrag von Instagram bemüht sich der Social Media-Dienst um mehr Authentizität auf seiner Plattform: „Wir möchten, dass der Content, den du auf Instagram siehst, authentisch ist und von echten Menschen stammt – nicht von Bots oder Menschen, die andere irreführen wollen“, heißt es dort.

Seit April geht Facebook rigoros gegen Desinformation über das Coronavirus vor und hat seither sieben Millionen Beiträge gelöscht, da diese die Gesundheit gefährden könnten. Andere Inhalte mit dubiosem Charakter wurden zwar nicht gelöscht, aber mit Warnhinweisen gekennzeichnet – immerhin 98 Millionen Beiträge.

Bereits vor ein paar Monaten setzte Whatsapp ein Zeichen gegen Falschmeldungen, indem das Weiterleiten von Nachrichten eingeschränkt wurde. Dadurch sollen Fake News nicht mehr massenhaft verbreitet werden können. Eine weitere geplante Funktion soll nun die Aufklärung bei fragwürdigen Nachrichten fördern.

Nirgends verbreiten sich Fake News so schnell wie auf Social Media – denn auf Facebook, Twitter oder Instagram sind auch fragwürdige Themen schnell geteilt. Jeder kann seine Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, er muss sich dabei lediglich an die Richtlinien der Plattform halten. Dabei gibt es keine Gewährleistung, dass die transportierten Informationen auch korrekt sind. Nicht zuletzt aufgrund gefährlicher Desinformation während der Corona-Pandemie stehen auch die Betreiber in der Kritik. Selbst große Werbekunden wie VW und Coca-Cola sehen mittlerweile davon ab, auf Facebook Werbung zu schalten. Facebook setzt nun erste Schritte, um Falschmeldungen und Hasspostings entgegenzutreten

Bei der Fake-News-Bekämpfung ist besonders wichtig, dass die richtigen Informationen leicht zu finden sind. Google unterstützt daher aktuell WHO und staatliche Behörden bei der Informationsverbreitung mit Werbegutschriften für die Suchmaschine. Auch sonst gibt es Unternehmen, die mit ähnlichen Angeboten etwa KMUs helfend unter die Arme greifen.

Auf der Webseite ncov2019.live sammelt ein Schüler übersichtliche Daten zum Coronavirus. Während sich die Welt noch kaum für den Coronavirus interessierte, schuf der 17jährige Avi Schiffmann bereits eine Webseite mit Daten über die neuartige Erkrankung. Er wollte eine unabhängige Seite schaffen, die nicht mit Werbeanzeigen gepflastert sei, so der Schüler in einem Interview mit „Democracy […]

Rund um das Coronavirus kursieren zahlreiche Gerüchte und mehr oder weniger glaubwürdige Informationen. Wir sagen Ihnen, was Sie davon halten können – in unserem Faktencheck!

Darf YouTube Inhalte zensieren oder verletzt es damit das Recht auf Meinungsfreiheit? Diese Frage wurde nun in einem Fall vor Gericht in San Francisco verhandelt. Das Urteil wird sicherlich auf mehrere Nutzer Einfluss haben. Mehr dazu in unserem Beitrag.

Deepfake heißt die neue Gefahr aus dem Internet: manipulierte Bilder und Videos, die viel Schaden anrichten können. Bedrohen Deepfakes wirklich unsere Gesellschaft?

YouTube Kids verspricht „Entdecken, lernen, Spaß haben“. Allerdings verbreitet die Videoplattform auch krude Verschwörungstheorien rund um Reptilienmenschen und nie stattgefundene Mondlandungen. Also: Aufpassen ist angesagt!


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