Astronomie

Ein erst kürzlich entdeckter Exoplanet bekommt gerade besonders viel Aufmerksamkeit aus der Wissenschaft. Denn TOI-1231 b, wie der Himmelskörper benannt wurde, weist ähnliche Temperaturen wie die Erde auf und hat eventuelle sogar Wolken aus Wasser in seiner erdähnlichen Atmosphäre.

Am 7. Juni passierte die NASA-Sonde Juno den Jupiter-Mond Ganymed. Sie nahm dabei gestochen scharfe und detaillierte Bilder von der Oberfläche des größten Jupiter-Begleiters auf.

Die letzte Sonnenfinsternis in Österreich liegt bereits sechs Jahre zurück: 2015 schob sich der Mond über die Sonne und bedeckte 63 Prozent der sichtbaren Sonnenscheibe. Die morgige partielle Sonnenfinsternis ist deutlich weniger spektakulär: Von Österreich aus gesehen werden lediglich 5 Prozent der Sonne vom Mond „in den Schatten gestellt.“

Der Mond hat heute etwas Besonderes vorbereitet: Er erscheint heute um circa 10 Prozent größer, als er es durchschnittlich ist. Das Phänomen erklärt sich damit, dass der Mond auf seiner Reise um die Erde etwa 27 Tage benötigt, wobei die Entfernung aufgrund seiner elliptischen Umlaufbahn zwischen 356.400 und 406.700 Kilometern liegt. Einen Vollmond bekommen wir alle 29,5 Tage zu Gesicht, weshalb dieser nicht immer gleich weit entfernt ist.

Wieder konnte das Weltraumteleskop eine spektakuläre Aufnahme aus den Weiten des Alls liefern: Interstellares Gas, das Licht abgibt, das von den umliegenden Sternen beleuchtet wird. Das Weltraumphänomen trägt den Namen NGC 2321 oder LDN 1653 und liegt 3.750 Lichtjahre von der Erde entfernt. Die Wolke liegt in der Einhorn-Konstellation, die südlich des Himmelsäquators und östlich des Sternbilds Orion.

Den Namen haben Schwarze Löcher verdient, weil sie aufgrund ihrer Dichte alles um sich herum anziehen, Licht eingeschlossen. Sie sind trotzdem sichtbar, da sich um diese Weltallmonster Staub- und Gaswolken bilden, die die Formen und Strukturen des Loches abbilden. Diese Struktur wird Akkretionsscheibe genannt, deren Bestandteil ständig ins Zentrum des Schwarzen Loches gezogen wird.

Das bisher größte Radioteleskop soll laut der chinesischen Global Times ab April weltweit für Forscher frei zugänglich sein. Das Teleskop FAST in China trägt auch den Namen „Himmelsauge“. Eingesetzt wird es zur Erforschung von Pulsaren – schnell rotierenden Neuronensternen – und auch bei der Suche nach außerirdischem Leben.

Die Entstehung des Erdtrabanten stellt Wissenschaftler immer noch vor Rätsel. Der derzeitige Forschungsstand lautet, dass die damals junge Erde vor 4,5 Milliarden mit einem Himmelskörper Theia kollidierte und aus einem Teil der abgesprengten Materie in er Umlaufbahn der Erde ein Felsklumpen zum Mond entwickelte.

Wirft man heute Nacht einen blick durchs Fernrohr Richtung Jupiter oder Saturn, wird man diese kaum auseinanderhalten können. Denn aus unserer Sicht kommen sich die beiden Planeten extrem nah, wodurch sie für unsere Augen „eins“ sind. Dass sich die Planeten so nahe kommen, ist – für menschliche Zeitverhältnisse – sehr selten: Zuletzt waren sie sich vor fast 800 Jahren im Jahr 1226 so nahe gekommen.

Ein besonderes Spektakel bahnt sich auf unserem Nachthimmel an: Jupiter und Saturn kommen einander immer näher – und Sie können dabei sein! Hören Sie mehr über das interplanetare Rendezvous in unserem Beitrag.

Gibt es den Klimawandel etwa auch im All? Zumindest gibt es auch dort historisch gesehen eine deutliche Erwärmung. Die Geschichte der Thermik wurde nun von Wissenschaftler n unter die Lupe genommen: in den vergangenen 10 Milliarden Jahren stieg die Gastemperatur im ganzen Universum um das Zehnfache. Derzeit liegt diese bei 2 Millionen Grad Kelvin, die ca. 2 Millionen Grad Celsius gleich kommen.

Sternenstaub glitzert und ist generell einfach super. Aber wo gibt es Sternenstaub auf der Erde? Wir verraten es Ihnen in unserem neuen Beitrag!

Sogenannte Planetesimale könnten eine besonders vielfältige Struktur gehabt haben, wie neue Erkenntnisse belegen.

Die Vorfahren der Planeten in unserem Sonnensystem sind die sogenannten Planetesimale. Sie sind auch Bausteine für die nun bestehenden Planeten. Die meisten Meteoriten, die auf die Erde einschlugen, waren Teile von solchen Planetesimalen, nehmen Forscher an.
Eine weitere Annahme ist, dass Reste von Planetesimalen aus geschmolzenem Material oder aus einzelnen Gesteinsbrocken bestehen.

Der Stern mit dem unaussprechlichen Namen ist neuerdings viel dünkler als sonst. Steht ihm jetzt das Ende als Supernova bevor? Wir geben Entwarnung – mehr dazu hören Sie in unserem neuen Beitrag!

Dem Fotograf Ayreh Nirenberg ist es gelungen, ein faszinierende Video herzustellen, dass die Erdrotation relativ zur Milchstraße zeigt. Dafür hat der Fotograf eine Sony A7s-Kamera mit einem Spezialstativ verwendet. Als Objektiv hat eine Canon 24-70mm gedient. Die Blende wurde mit f/2,8 gewählt bei 16.000 ISO. Insgesamt hat der Fotograf 1100 Bilder mit einer Belichtungszeit von […]

Beinahe wäre unsere Erde ein einziger unbewohnbarer Ozean aus Wasser und Eis geworden, wäre da nicht… eine Supernova explodiert. Eine neue Simulation testet eine Theorie zur Entstehung der Erde!

Am Rande unseres Sonnensystems geht es ganz schön rund: Dort zieht das neu entdeckte Objekt Farout seine Kreise – und trägt dabei ein hellrosa Kleid. Können wir Farout bald beim galaktischen Tanz beobachten?

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Asteroid… und nach Milliarden Jahren taucht ein Staubsauger auf und saugt Sie ein! Armer Ryugu!

Klingt romantisch, oder? Die puerto-ricanische Astronomin Wanda Díaz-Merced hat dann aber doch andere Beweggründe gehabt, die Sterne zum Klingen zu bringen:

Wenn AstronomInnen nicht schlafen können, träumen sie von der Entdeckung neuer Planeten. Und manchmal werden diese Träume tatsächlich wahr!

Wir haben uns bei dem Meteorologen Nikolas Zimmermann erkundigt – und er hat es bestätigt: Es ist kompliziert!

AstronomInnen in Australien haben jetzt ein ungewöhnliches Schwarzes Loch entdeckt: Alle zwei Tage verschlingt es eine Masse, die unserer Sonne entspricht. Wie gut, dass es über zwölf Milliarden Lichtjahre von uns entfernt ist!


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