Sichere Webshops erkennen

Written by on 20. Oktober 2020

Gerade auf Social Media-Plattformen scheinen Anzeigen zu Shops auf, die verlockend günstige Preise haben. Bei diesen No-Name-Anbietern ist allerdings Vorsicht geboten.

Um möglicherweise betrügerische Online-Shops schnell ausschließen zu können, hat die Arbeiterkammer eine Liste mit hunderten dubiosen Internetadresse erstellt.

Um auf Nummer Sicher zu gehen, sollte man nach Gütesiegeln Ausschau halten – doch auch hier gibt es Wildwuchs. In einem verdeckten Test der Stiftung Warentest wurde absichtlich ein fehlerhafter Onlineshop mit Sicherheitslücken erstellt, um zu überprüfen, welche Gütesiegel-Anbieter diese Schwächen finden. Ein Siegel ist bei diesem Test durchgefallen, die übrigen haben eher mittelmäßige Qualitätsergebnisse geliefert. Meistens achten die Siegel wenig auf die Richtigkeit der AGBs und den richtigen Umgang mit Kundendaten.

Gütesiegel im Test

Als minderwertiges Gütesiegel sieht Stiftung Warentest das Siegel „Geprüfter Webshop“ vom Anbieter Tisko Consulting. Diese zeigen zwar Mängel auf, verlangen aber von Seiten des überprüften Seitenbetreibers keine Überarbeitung, bevor das Siegel vergeben wird. Au0erdem wurde der Schutz vor Fake Shops bei diesem Siegel als niedrig eingestuft.

Stiftung Warentest gibt auch Empfehlungen für vertrauenswürdige Gütesiegel an: Sowohl „Safer-Shopping“ vom TÜV Süd als auch das Siegel „Trusted Shops“ haben den Test bestanden.

Außerdem vergibt die Wirtschaftskammer Österreich das ebenfalls sicher „Österreichische E-Commerce Gütezeichen“, das ebenfalls empfehlenswert ist.

Doch auch wenn die Gütesiegel auf einer Webseite aufscheinen, muss die Echtheit erst überprüft werden. Denn Fake Shops tricksen auch hier. Zur Sicherheit sollte man auf das Siegel klicken und überprüfen, ob der Link zur Seite des Siegelanbieters führt. Dort muss der Webshop in einer Datenbank aufgelistet sein.

Links:
Watchlist Internet von Stiftung Warentest


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