Rätsel um neue Schadsoftware auf Apple-Geräten

Written by on 22. Februar 2021

Die als gefährlich eingestufte Malware beinhaltet eine Selbstzerstörungsfunktion.

„Silver Sparrow“ heißt eine neue Schadsoftware, die nur für Macs gefährlich wird. Rund 30.000 Laptops von Apple sollen betroffen sein, und das in insgesamt 153 Ländern. Hauptsächlich betroffen sind Nutzer in den USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland und Frankreich.

Forscher von Red Canary und Malwarebytes stehen allerdings derzeit vor einem Rätsel, da die Art der Verbreitung der Malware nicht geklärt ist. Außerdem gibt es zwei Versionen der Software, eine davon läuft auf Macs mit Intel-Prozessoren, die andere funktioniert latu den Experten auf der neuen M1-Plattform.

Experten rätseln

Die IT-Experten haben bereits herausgefunden, dass die Malware Befehle von einem Kontrollserver erhalten kann. Allerdings gibt es bei Silver Sparrow noch keine Payload, also eine Nutzlast – was den Forschern erst recht Kopfzerbrechen bereitet. Deren Annahme ist, dass ein Angriff der Malware erst dann startet, wenn bestimmte Vorbedingungen eintreffen, die allerdings auch noch ungeklärt.

Interessantes Detail: Die Software hat einen Selbstzerstörungsmechanismus. Damit kann sie sich spurlos von den Computern löschen.

Zweck unklar

Da sie Silver Sparrow mittlerweile rasant verbreitet, sehen die Experten die Software als gefährlich an. Was das Ziel der Software ist, ist weiterhin unklar.

Jene Entwicklerzertifikate, auf die die beiden Malware-Versionen aufbauen, hat Apple mittlerweile deaktiviert. Damit ist zumindest gesichert, dass keine weiteren Macs von Silver Sparrow befallen werden können.

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Artikel von Digital Trends


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