Präsentation von PlayStation 5 wegen politischen Geschehens verschoben

Written by on 2. Juni 2020

Sony verschiebt ein Event zur Präsentation der PlayStation 5, um ein Zeichen zu setzen.

Mit Spannung wird die Veröffentlichung der neuen Spielkonsole PS 5 von Sony erwartet. Für 4. Juni war ein Event angesetzt, bei dem Einblicke in die neuen Spiele und Möglichkeiten der Konsole hätte geben sollen. In den USA dreht sich dieser Tage das Geschehen um das Thema Rassismus, Polizeigewalt und Proteste. Sony verkündete nun die Verschiebung der Veranstaltung, um diesen wichtigen gesellschaftlichen Prozessen Raum zu geben.

Gegen systemischen Rassismus

“Während wir es verstehen, dass Spieler aus aller Welt gespannt sind, PS5-Spiele zu sehen, glauben wir nicht, dass gerade eine gute Zeit zum Feiern ist”, erklärt Sony auf Twitter. “Deswegen lassen wir das momentan sein, damit wichtigere Stimmen gehört werden.”

Laut „The Verge“ sei dieses Statement von Sony auf die Vorgänge nach der Ermordung des afro-amerikanischen George Floyd durch Polizisten und die landesweiten Proteste gegen Rassismus in den USA.

In einem weiteren Posting bezieht Sony zum Thema Rassismus Stellung: „Wir verurteilen systemischen Rassismus und Gewalt gegen die schwarze Gemeinde”.

Ein User auf Twitter kritisiert daraufhin, dass sich Sony auf Gaming konzentrieren und sich nicht politisch äußern sollte.

Links:
Artikel von “The Verge”
Artikel von “Mashable”


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