Neunjährige beginnen DDos-Attacken auf Schulen

Written by on 21. Januar 2022

Britische Behörden möchten Kinder und Jugendliche davon abbringen, in die Cyberkriminalität abzudriften. Hierfür hat die britische National Crime Agency (NCA) eine innovative Aktion ins Leben gerufen. Ziel ist es, Jugendliche über die Auswirkungen von strafbaren Aktionen im Internet aufzuklären.

Die NCA hat erkannt, dass sich die Nummer der Distributed Denial of Dienst (DDoS) Offensiven gegen Schulnetzwerke und Websites in Großbritannien von 2019 auf 2020 mehr als verdoppelt hat. Das Alter der Angreifer lag im Schnitt innerhalb 15 Jahren, der Jüngste war gerade einmal 9 Jahre alt.

Einstieg über Online Gaming

Eine Theorie der Behörden lautet, dass viele Kinder und Jugendliche über Online-Games auf solche Ideen kommen. So sei es dort üblich, sich über Mods oder Hacks einen Vorteil gegenüber zusätzlichen Spieler*innen zu verschaffen. Das werde nicht als “falsch” wahrgenommen, sondern nur als alternativer Weg, zu profitieren. Die Jugendlichen kommen dabei nicht auf die Idee, dass sie in Konflikt mit dem Gesetz kommen könnten.

Die Aktion soll in einem ersten Schritt an 2.000 Grund- und weiterführenden Schulen eingeführt werden, bevor sie im gesamten Land initiiert wird. Kinder, die im Web nach Begriffen zu Cyberangriffen suchen, kommen deswegen auf eine blockierte Webseite mit einer Warnung. Folgend werden sie auf die Cyber-Choices-Webseite verwiesen, die Wissen über übereinstimmende Gesetze und die Konsequenzen von Verstößen beinhaltet.

Die Kampagne zielt weiters darauf ab, Kinder und Jugendliche dafür zu motivieren, ihre technischen Fähigkeiten für eine legale Karriere in der IT einzusetzen.


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