Neuerliche Warnung vor Cyberkriminellen

Written by on 16. April 2020

Im Anhang von offiziell anmutenden E-Mails können sich Trojaner verbergen, die den Rechner sperren.

Wieder machen sich Cyberkriminelle die aktuelle Corona-Krise zu Nutze. Bekannt sind viele Fälle, bei denen sich die Kriminellen als Behörden ausgeben, täuschend echte Websites aufsetzen oder trügerische E-Mails verschicken. Mit dem Versprechen, den Empfängern Vorteile zu schaffen oder umgekehrt mit der Drohung, ihnen mit Computerviren zu schaden, verschaffen sich die digitalen Angreifer Zugriff auf Passwörter oder erpressen Geld.

Erpressung per Trojaner

Die deutsche Polizei gab nun neuerlich eine Warnung heraus. Ein gefaktes Mail lockt den Empfänger, den Anhang zu öffnen, um Informationen zu Krankenständen zu erhalten und verweist dabei auf vermeintliche Kontakte zum Gesundheitsministerium. Im Anhang versteckt sich jedoch der Trojaner „Trickbot“, der den Computer verschlüsselt. Erst mit der Zahlung von Lösegeld wird die Sperre wieder aufgehoben.

Auch in Österreich kam es in den vergangenen Wochen zu unterschiedlichen Cyberattacken.

Vorsicht geboten

Bekommt man ein verdächtiges E-Mail, sollte zunächst die Absender-Adresse unter die Lupe genommen werden. Auf den ersten Blick haben diese große Ähnlichkeiten mit Adresse von offiziellen Stellen. Auf keinen Fall sollten bei einem Verdacht Anhänge geöffnet oder Links angeklickt werden.  

Links:
Aussendung deutsche Polizei
Warnung des österreichischen BKA


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