Maske speziell für Reisezwecke

Written by on 8. September 2020

Die von steirischen Forschern entwickelte „Flight-Mask“ soll optimal für Reisen in Flugzeugen und Zügen geeignet sein.

Hohen Tragekomfort versprechen jene Masken, die vom Autocluster Styria und dem Humantechnologie-Cluster (HTS) entwickelt wurden. Bis zu 100.000 Stück sollen zunächst jährlich hergestellt werden. In einer Pilotphase wollen die ÖBB und er Flughafen Graz den Einsatz testen. Die Flight Mask beläuft sich zwar auf einmalige Kosten von 50 Euro, soll sich aber auf Dauer im Vergleich zu Einwegmasken rentieren. Die neu entwickelte Maske soll bei entsprechender Reinigung und Handhabung bis zu sechs Monate nutzbar sein.

HTS-Geschäftsführer Johann Harer und ACstyria-Geschäftsführerin Christa Zengerer sagten dazu, dass die „beengte Raumsituation – vor allem in Flugzeugen und in der Bahn – die Betreiber auch vor wirtschaftliche Herausforderungen stellt.“ Dank eines modularen Aufbaus könne die Flight Mask an Kundebedürfnisse angepasst und erweitert werden.

Mehr Tragekomfort, mehr Nachhaltigkeit – das verspricht die in der Steiermark entwickelte „Flight Mask“. Credit: HTS/ACstyria

Das Design erinnert an eine Skibrille, die über Mund und Nase geschoben wird. Aufgrund eines transparenten Sichtfensters bleibt auch der untere Teil des Gesichts sichtbar. Der Tragekomfort soll durch hautverträgliche und thermisch verformbare Abdichtungen garantiert werden. Durch die flexiblen Abdichtungen soll die Maske beim Sprechen sowie anderen Bewegungen von Mund und Kinn nicht verrutschen. Als optionales Modul bietet sich ein „Upgrade“ an, indem Ventilatoren die Be- und Entlüftung erleichtern – besonders für längere Strecken soll dies zu mehr Komfort führen.

Links:
Autocluster Styria
Informationen zur Flight Mask (Human Technology Styria)


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