LTE-Netze erholen sich von Corona

Written by on 21. April 2020

Der mobile Datenspeed brach nach Beginn der Coronakrise zunächst ein, konnte laut Messungen von tarife.at aber wieder das gleiche Niveau erreichen.

In den ersten Wochen der Ausgangsbeschränkungen verringerte sich die mobile Datengeschwindigkeit bei österreichischen Mobilfunkbetreibern teils stark. Tarife.at, ein Vergleichsportal für Mobilfunk, konnte zwischen 6. und 18. März eine Verringerung um beinahe elf Prozent beobachten.  Seitdem glich sich die Geschwindigkeit im LTE-Netz wieder aus, im Wochenvergleich legte die Geschwindigkeit teilweise um bis zu 60 Prozent zu.

“Das LTE-Netz hat seinen Tiefpunkt eineinhalb Wochen nach der dem Ausbruch der Krise, am 22. März, erreicht”, sagt Maximilian Schirmer, Geschäftsführer von tarife.at. “Vor und nach dem Osterwochenende ging die Geschwindigkeit dann wieder merklich bergauf.” Dafür verantwortlich seien Maßnahmen wie Investitionen ins Netz seitens der Mobilfunker und auch die geringere Bildqualität von Streaminganbietern.

Speedzahlen im Test

Die geringste Geschwindigkeit wurde am Sonntag, den 22. März 2020 gemessen: Die heimischen LTE-Netze boten eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 25,39 Mbit/s. Am Ostersonntag drei Wochen später lag der Durschnitt bereits 39 Prozent höher bei 35,17 Mbit/s. Am Tag davor, also am 11. April, lag der Durchschnitt an Speed sogar bei 38,79 Mbit/s und somit 52,8 Prozent höher als am 22. März.

Als Datengrundlage dienen rund 380.000 Messungen der Plattform tarife.at in Kombination mit dem RTR-Netztest. Im Kabelinternet kam es ebenfalls zu leichten Geschwindigkeitsverlusten, die mittlerweile wieder ausgeglichen sind. Der Durchschnitt von 88 Mbit/s liegt hier bei den Werten vor der Coronakrise.

Links:
Vergleichsplattform tarife.at


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