ISS-Astronaut findet Hype um UFOs dumm

Written by on 1. Juni 2021

Chris Hadfield, ehemaliger Kommandant auf der internationalen Raumstation ISS, ist kein Fan vom populären Kult um UFOs und Aliens.

Nach über 4.000 Stunden im Weltall und zahlreichen Erlebnissen auf der ISS stößt Astronaut Chris Hadfield UFO-Fans vor den Kopf. Derzeit gibt es wieder einen neu erwachten Hype um das Thema fliegende Untertassen und Außerirdische, da das US-Verteidigungsministerium die Veröffentlichung eines Berichts über unerklärbare Himmelssichtungen ankündigte.

Dabei gibt er sogar zu, dass er am Himmel vieles gesehen habe, dass er sich nicht verstehen könne. Nach dieser Aussage gegenüber dem kanadischen Radiosender CBC relativiert er diese Aussage: Nur, weil er etwas für ihn unerklärliches im Weltall gesehen habe, müsse das noch lange nicht heißen, dass es sich um intelligente Lebewesen von einem weit entfernten Planeten handle. Er nannte diese Schlussfolgerung den „Gipfel der Dummheit und des Mangels an Logik“.

Suche nach Leben

Er hält es außerdem für wahrscheinlich, dass es andernorts im Universum ebenfalls Leben gibt: „Aber bis heute haben wir definitiv nirgendwo außer auf der Erde Beweise dafür gefunden. Und wir suchen.“

Nach seiner Rückkehr von der ISS im Jahr 2013 zog sich Hadfield aus der Öffentlichkeit zurück. Berühmtheit genoss er vorübergehend, als er an Bord der Raumstation eine Cover-Version von David Bowies „Space Oddity“ zum Besten gab:

Links:
Interview Chris Hadfield bei CBC


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