Internetstörung wegen Bibern

Written by on 26. April 2021

Da Biber Glasfaserkabel statt Holz annagten, war eine kanadische Ortschaft 36 Stunden lang vom Internet getrennt.

In der kanadischen Gemeinde Tumbler Ridge in British Columbia konnten vergangenes Wochenende 900 Kunden der gerade einmal 2.000 Einwohner zählenden Ortschaft nicht auf Internet zugreifen. Sie alle waren Kunden des Anbieters Telus, dessen Glasfaserleitung von Bibern schwer beschädigt worden war.

Schaden an mehreren Stellen

Gleich an mehreren Stelen des Kabels wurden grobe Schäden entdeckt, die von den wilden Nagern verursacht wurden, so eine Sprecherin des Internet-Anbieters. Die Biber leisteten ganze Arbeit: Um zu der Leitung zu gelangen, dürften sich die Tiere entlang eines Baches zu der unterirdischen Leitung vorgearbeitet haben. Die Leitung selbst ist 12 Zentimeter dick – diese konnten die Biber durchnagen und die darin befindlichen Glasfaserkabel durchtrennen.

Die Behebung der Schäden durch die Techniker von Telus nahm 36 Stunden in Anspruch. Besonders herausfordernd waren die Bedingungen, da Teile des Bodens noch gefroren waren. Gegenüber dem kanadischen Sender CBC bezeichnete der Internetanbieter den Vorfall als „wohl einzigartige kanadische Störung“.

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Artikel von CBC


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