In München entsteht Test-Hyperloop in Originalgröße

Written by on 20. Juli 2020

Mit bis zu 1.000 km/h durch die Stadt – das ist das Zeil der Hyperloop Forschung an der Technischen Universität München.

Studierende der Technischen Universität München (TUM) haben mit Hyperloop-Passagierkapseln bereits auf internationalen Wettbewerben reüssiert. Jetzt setzen sie auf die Forschung an einem Superschnellzug. Dafür wird am TUM-Gelände in Taufkirchen ein Prototyp in originalem Maßstab errichtet: eine 24 Meter lange Teströhre soll entstehen, so die Universität.

Nichts Geringeres als eine Revolution im Personen- und Güterverkehr planen die Wissenschaftler, um das hohe Verkehrsaufkommen in Großstädten zu minimieren. Nach dem Prinzip von Rohrpost bauen sie Kapseln, die in einer Teilvakuum-Röhre auf eine Geschwindigkeit von bis zu 1.000 km/h beschleunigt wird. Die Idee geht auf niemand geringeren als den Visionär Elon Musk zurück.

Zunächst soll im neu ins leben gerufenen Forschungsprogramm der TUM evaluiert werden, ob das Konzept einer Machbarkeitsstudie standhält und inwiefern es für Europa umsetzbar ist. Natürlich ist auch die Entwicklung und das Testen der Technologie Teil des Forschungsprogramms.


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