Gefakte Websites täuschen Soforthilfe-Anträge vor

Written by on 9. April 2020

In Deutschland landeten einige User auf Fake-Seiten für die Auszahlung von Soforthilfe.

Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen wurden Hilfszahlungen an Selbständige vorerst eingestellt. Begründet wird das mit digitalen Betrugsversuchen. Anhand von gefakten Websites werden sowohl die Antragsteller als auch die Länder betrogen.

Das Landeskriminalamt gab bekannt, dass gefakte Websites „mit gefälschten Antragsformularen Daten abgefischt und diese mutmaßlich für kriminelle Machenschaften genutzt” haben. Nicht nur werden dadurch sensible Informationen der Selbständigen gesammelt, die Daten werden dazu genutzt, um Hilfsgelder einzustreifen. Das Wirtschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen hat Anzeige erstattet.

Warnung vor Betrugsmasche

Am 8. April veröffentlichte das LKA eine Warnung: „Mit gefälschten Internet-Seiten versuchen skrupellose Betrüger von der Corona-Krise zu profitieren. Aus unterschiedlichen Regionen Nordrhein-Westfalens gehen derzeit Anzeigen von Menschen bei der Polizei ein, die sich im Internet um Corona-Soforthilfen bewerben wollten. Dabei sind sie auf gefälschte Seiten geleitet worden, die offensichtlich die Daten der Antragsteller abgreifen wollten“. Die Ermittlungen nach solchen betrügerischen Seiten geht weiter.

Anträge auf Soforthilfe können derzeit trotzdem gestellt werden. Trotz Auszahlungsstopp sind die Formulare weiterhin auf der offiziellen Webseite vorhanden und werden bearbeitet.

Links:
Pressemitteilung des LKA Nordrhein-Westfalen



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