„Drittes Auge“ für Handy-Fixierte

Written by on 7. Juni 2021

Ein südkoreanischer Student entwickelt ein Gadget, das Unfälle im Straßenverkehr vermeiden soll.

Wahre Handysüchtige sind diejenigen, die ihre Augen kaum vom Smartphone lösen können und deswegen in der Öffentlichkeit schon einmal Mitmenschen anrempeln, Laternenmasten übersehen oder bei Rot auf den Zebrastreifen gehen. Der angehende Industriedesigner Paeng Min-wook hat eine Art „drittes Auge“ entwickelt, dass solche Unfälle verhindern soll. Mit einem künstlichen Augapfel, der an der Stirn befestigt ist, können die „Smartphone-Zombies“ gleichzeitig ihr Handy bedienen und sicher durch den Straßenverkehr manövrieren.

Da wir unsere Augen nicht von unseren Smartphones nehmen können, werden wir das Extra-Auge in Zukunft brauchen“, begründet der Student des Royal College of Art die Wichtigkeit seiner Erfindung. Das Roboterauge aktiviert sich, sobald der Träger den Kopf in Richtung Smartphone senkt. Ein transparentes, lichtdurchlässiges Augenlid öffnet sich und gibt ein akustisches Warnsignal, sobald sich ein Hindernis nähert.

Ultraschall und Gyroskop

Integriert in das künstliche Auge ist ein Gyroskop, das am Hinterkopf angebracht wird. Es misst den Winkel zum Gerät und kann damit erkennen, wann es aktiv werden muss. Bei geöffneter Linse beobachtet ein Ultraschall-Sensor die Hindernisse in der Umgebung und berechnet die Distanz.


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