Digitalisierungsschub: Regierung steckt 160 Millionen in IT und E-Government

Written by on 26. Februar 2021

Die Onlineservices von Behörden sollen weiter ausgebaut werden.

„Unser Ziel ist es, die Verwaltung Österreichs innovativer, serviceorientierter und bürgernäher zu gestalten. Dafür dürfen wir nicht nur innerhalb der einzelnen Ministerien denken, sondern müssen ressortübergreifend an Verbesserungen für Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung arbeiten. Mit dem Digitalisierungsfonds stehen 160 Millionen Euro für eine Verwaltung mit zeitgemäßer digitaler Infrastruktur zur Verfügung“, so die Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) in einem Statement zu den ressortübergreifenden Plänen.

In einem Beschluss des Ministerrats wurden 160 Millionen Investitionen für den Ausbau des E-Government festgesetzt. Das Budget ist für die 2021 und 2022 geplant und soll zur Hälfte in eine Verwaltungsreform fließen, die vor allem auf eine „IT-Konsolidierung abzielt, und zu andere Hälfte ressortübergreifende Digitalisierungsmaßnahmen finanzieren, die die Online-Services für Bürger und Unternehmen verbessern.

Task Force Digitalisierung 2022

In den Fachressorts werden dafür Vorschläge erarbeitet, die von der „Task Force Digitalisierung 2022“ evaluiert werden. Die Task Force wird von Mitgliedern bestellt, die vom Bundeskanzler, dem Vizekanzler, dem Finanzminister und der Wirtschaftsminister ausgewählt wurden. Die Task Force hat bereits ihre Tätigkeit aufgenommen und erste Projekte aus den Vorschlägen ausgewählt. Dazu gehört auch der digitale Führerschein, die Weiterentwicklung von oesterreich.gv.at und der Ausbau des Serviceportals für Unternehmen. Die IT-Konsolidierung hat zum Ziel, über Jahrzehnte gewachsene IT-Systeme und Strukturen zu vereinheitlichen und somit kosteneffizienter zu gestalten.


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