Dating-App Bumble geht gegen Bodyshaming vor

Written by on 1. Februar 2021

Nutzer, die Fatshaming betreiben oder andere Personen aufgrund deren sexueller Orientierung diskriminieren, werden rigoros gesperrt.

Wer sich auf der Dating-App Bumble nicht benimmt, muss nun mit deutlichen Konsequenzen rechnen. Für die Betreiber sind Rassismus, Homophobie, Fettphobie oder Transphobie ein rotes Tuch. Auch Bodyshaming, also das Abwerten aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes, wird mit der Sperre des Nutzerkontos geahndet.

Bumble duldet solche Äußerungen weder auf den Datinprofilen noch in Direktnachrichten: „Bodyshaming ist auf und außerhalb der Bumple-App inakzeptabel“, geben die Betreiber an. Mithilfe eines Algorithmus sollen ab jetzt Worte oder Phrasen markiert werden, die auf Bodyshaming hindeuten.

Die markierten Passagen werden von Experten unter die Lupe genommen. Beim ersten Vorfall erhalten die Nutzereine Verwarnung, bei einem erneuten Regelverstoß wird das Nutzerkonto abgedreht.  

Weibliche Nutzerinnen oft beleidigt

Eine Studie von Pew Reserach aus dem Jahr 2020 belegt, dass 33 Prozent der Frauen auf Dating-Apps Beleidigungen erfahren. Das aus Texas stammende Bumble möchte mit seinen strengen Verhaltensregeln für einen „freundlicheren, respektvolleren und gleichwertigen Raum im Internet“ stehen, so eine Sprecherin des Unternehmens.

Links:
Artikel in The Guardian


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