Bewegungsdaten nun auch von Apple

Written by on 15. April 2020

Nach Google und hierzulande A1 veröffentlicht nun auch Apple Mobilitätsdaten, um die Auswirkungen der Ausgangsbeschränkungen zu analysieren.

Basis der Daten sind die Navigationsanfragen in den Apple-Karten, teilte der Hersteller von iPhone und Co mit.

Als Vergleichsgrundlage werden Mobilitätsdaten vom 13. Januar dieses Jahres herangezogen. Daraus ergibt sich, dass z.B. der Autoverkehr in Österreich um 58 Prozent zurückgegangen ist und die Mobilität von Fußgängern um 66 Prozent reduziert wurde.

Auch in Österreich ging die Mobilität ab Mitte März merklich zurück. Screenshot: Apple

Bei der Analyse wurden Daten aus 63 Ländern und Regionen sowie größerer Städte ausgewertet. Den öffentlichen Verkehr konnte nur dort miteinbezogen werden, wo diese in den Kartendienst von Apple integriert ist.

Zu Fuß, mit Auto oder Öffis. Screenshot: Apple

Mobilitätsdaten auch von Mobilfunk

Seit Beginn der Corona-Krise gaben mehrere Mobilfunkanbieter die Bewegungsdaten ihrer Nutzer frei. Zuletzt machte Google seine Mobilitätstrends öffentlich zugänglich. Sowie die Mobilfunkanbieter verspricht Google, dass die Auswertungen auf anonymisierten Daten beruhen. Für deren Bewegungsdaten mussten Nutzer in ihren Google-Profilen die Freigabe zur Aufzeichnung ihres Aufenthaltsortes erteilen.

Um den Datenschutz zu gewähren, werden in Apples Kartendienste Daten zu Suchbegriffen, Navigationsrouten und Verkehrsinformationen mit zufälligen Kennungen versehen, damit diese nicht auf individuelle User rückschließen lassen.

Links:
Mobilitätstrends von Apple


Current track

Title

Artist

Background