Antidepressiva gegen Corona?

Written by on 2. April 2021

Ein Antidepressivum könnte gegen schwere Verläufe von COVID-19 wirksam sein.

Steve Kirsch, Erfinder der optischen Maus, entwickelt nun eine mögliche Behandlung gegen COVID-19. Seine Kirsch Foundation engagiert sich seit zwei Jahrzehnten im Bereich der medizinischen Forschung. Die Suche nach einem wirksamen Mittel gegen einen schweren Verlauf der Lungenkrankheit steht auch bei den von Kirsch geförderten Projekten im Fokus.

Er gründete speziell dafür den COVID-19 Early Treatment Fund (CETF), bei dem sich Firmen bewerben können, die mit ihren Pharmaprodukten zur Heilung beitragen wollen. Bisher haben sich 60 Unternehmen beworben, wovon mittlerweile 14 finanziell von dem Fund unterstützt werden.

Günstig und sicher

Als besonders vielversprechend stellte sich das als Antidepressivum eingesetzte Medikament Fluvoxamin. Kirsch suchte bereit bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde um einen Notzulassung an, damit das Mittel auch bei Corona-Patienten angewendet werden darf. Es habe zudem den Vorteil, kostengünstig zu sein, wenig Nebenwirkungen zu zeigen und eine einfache Einnahme zu ermöglichen.

Im Rahmen der Forschung bekamen bisher 152 COVID-19-Patienten entweder ein Präparat mit Fluvoxamin oder ein Placebo verabreicht. Jene 80 Personen, die mit dem Medikament behandelt wurden, erlitten einen schweren Krankheitsverlauf. Von der Testgruppe, die Placebos erhielt, erkrankten 6 von 72 Personen jedoch schwer. Die Studienergebnisse wurden im Fachmagazin Journal oft he American Medical Association veröffentlicht.

Links:
Studienergebnisse zur Wirksamkeit von Fluvoxamin


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