Airbus vs. Antonov: Flugzeugbauer gründet eigene Frachtairline

Written by on 31. Januar 2022


Die älteren und kleineren Beluga-Modelle von Airbus sollen in nächster Zeit größere Frachten transportieren.

Bisher waren die Flugmaschinen mit der Bezeichnung A300-600 ST hauptsächlich für den Transport von Bauteilen nebst den Werken von Airbus verantwortlich. Derweil werden ihre Aufgaben allzeit mehr von den neueren und größeren Modellen Beluga XL abgelöst.

Statt die 5 älteren Belugas zu verkaufen, will Airbus mit ihnen eine Flotte für eine neue Frachtfluggesellschaft bilden, wie aeroTELEGRAPH mitteilt. Der 39 meterlange Flieger besitzt einen 7,7 Meter breiten und 7,1 Meter hohen Laderaum und habe somit den größten Diameter aller Frachtflieger, sagt Airbus CEO, Reza Fazlollahi. Bei einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche behauptete er, dass man ständig Anfragen nach so einem Flugzeug erhalten habe.

Um der modernen Aufgabe gewachsen zu sein, hat der Hersteller eine besondere, flexible Klappe konzipiert, die das Beladen erleichtern soll. Ihre Größe kann an die Fracht angepasst werden. Im Dezember 2021 konnte auf diese Weise ein Hubschrauber von Marseille nach Kobe in Japan gebracht werden, sagt Clément Beaunis, Projektleiter der neuen Frachtairline.

Ab 2023 soll die Fluggesellschaft als unabhängige Tochtergesellschaft beginnen. Bis 2025 sollen alle 5 Jets eingesetzt werden können, für Spezialaufträge sollen gleichfalls Beluga XL-Modelle zum Einsatz kommen.


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